Unser Kirchplatz wird zum farbenfrohen Mittelpunkt der Stadt

Jubiläumskonzert der Fanfarenzüge auf rammelvollem Kirchplatz -Bilder in der Fotogalerie


Der canisianische Kirchplatz strahlte am Samstag mit der Sonne um die Wette. Nicht mehr der Adenauerplatz sondern unser Kirchplatz war das Zentrum von Friedrichshafen an diesem Tag. Der 5.Geburtstag unserer Freundschaft mit dem Seehasenfanfarenzug und der Partnerschaft mit dem Kinderhospiz St.Nikolaus wurde zum "Triumphmarsch der guten Sache", den der SFZ passend auf dem Kirchplatz zum Besten gab. Der Tag endete mit dem Zusammenspiel aller 5 Musikzüge auf der Gemeindewiese.



Erst eine kleine Jubiläumsfeier im Haus der kirchlichen Dienste und im Anschluss daran ein Konzert von fünf Fanfarenzüge auf dem Kirchplatz und im Kirchgarten der Canisiuskirche – und das vor einer großen Zuhörerkulisse: Die Canisius-Gemeinde, der Seehasen-Fanfarenzug und der Seehasenspielmannszug haben am Samstag die fünfjährige Zusammenarbeit für das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach mit befreundeten Fanfarenzüge gefeiert.

 

„Ich hätte nicht gedacht, dass aus einer Idee so etwas Großes wird“, meinte Uwe Köppe vom Seehasen-Fanfarenzug, dem bei einer kleinen Jubiläumsfeier im Haus der Kirchlichen Dienste die Vertreter der Fanfarenzüge Seehasen-Spielmannszug, Rauenspurg aus Ravensburg, König Wilhelm aus Langenargen und Montfort aus Tettnang vier hochkarätige Mitstreiter seiner Einladung gefolgt waren. Kirchengemeinderatsmitglied Klaus-Dieter Hornikel, Bürgermeister Peter Hauswald, Seehasenpräsident Herrmann Dollak und Rotary-Präsident Raimund Drießen brachten in ihren Grußworten zum Ausdruck, welche einzigartige und großartige Bedeutung die bereits fünfjährige Zusammenarbeit für das Kinderhospiz in Bad Grönenbach habe. Uwe Köppe erinnerte an verschiedene Aktionen, die seit Beginn der Idee, etwas für das Kinderhospiz auf die Beine zu stellen 2010 begonnen hätte. „Ob bei Läufen um den See oder bei der großen WM-Verlosung, die Häfler haben uns dabei immer großartig unterstützt“, sagte Köppe.

 

Brigitte Waltl-Jensen vom Kinderhospiz Bad Grönenbach sprach von der fünfjährigen Unterstützung von etwas „Besonderem“ und „Außergewöhnlichem“.

 

Das Hospiz, als einziges in Süddeutschland, das Anlauf- und Erholungsstätte für Familien mit unheilbar und lebensbegrenzt erkrankten Kindern und Jugendlichen ist, sei für die Unterhaltungskosten von jährlich rund einer Million Euro auf Spenden angewiesen, meinte sie. Umso mehr freute sie sich über eine Spendenübergabe von je 500 Euro durch Rotary-Präsident Raimund Drießen und Markus Traber vom Fanfarenzug Montfort Tettnang.

 

„Starke Partner“

Gemeinsam ging es anschließend hinaus auf den Kirchplatz, wo die Leiter der Fanfarenzüge nicht nur von ihren vollzählig angetretenen Zügen, sondern von einer großen Anzahl Konzertbesucher empfangen wurden. Mit je zwei klassischen Musikstücken präsentierten sie ihr musikalisches Können, bevor dann alle zusammen in den Kirchgarten zogen. Dort überraschten Pfarrer Bernd Herbinger und Kirchengemeinderat Klaus-Dieter Hornikel den Seehasen-Fanfarenzug mit einer Urkunde. Die Gemeinde St. Petrus-Canisius verleiht damit dem Seehasenfanfarenzug für die gute Zusammenarbeit den Titel „Starker Partner“. Im Kirchgarten zeigten die Fanfarenzüge noch lange, was sie auch rhythmisch drauf haben.

 

Der Erlös der Veranstaltung wird am 20. Juni ab 16.30 Uhr mit einer Scheckübergabe an das Kinderhospiz mit „Seehasen und Freunde“ im Lammgarten am See gefeiert.

 

Bericht aus der SZ vom 18.5.2015